Kostenfrage
Der Laserdrucker erzielt, so die landläufige Meinung, das bessere Ergebnis. Große Büros arbeiten mit der Technik, die Geräte können viel und sind verhältnismäßig teuer in Anschaffung und Unterhalt. Aber muss es wirklich der Laserdrucker mit dem nahezu unbezahlbaren Toner sein? Auf lange Sicht mag sich das Gerät bezahlt machen, denn der Toner ist nicht nur teurer als die Tintenpatrone, sondern hält auch entsprechend länger. Für nichtfarbige Drucke ist es also durchaus nachvollziehbar, wenn man sich aufgrund besserer Qualität und der Langlebigkeit für einen Laserdrucker entscheidet. Bei farbigen Drucken sieht das etwas anders aus: Da der Laserdrucker in diesem Fall gleich sehr viel kostenintensiver ausfällt, ist ein Tintenstrahldrucker zumindest für Privathaushalte meist die finanziell günstigere Lösung.
Qualität
Tintenstrahldrucker sind nicht unbedingt schlechter als Laserdrucker. Wenn das Gerät sorgfältig für die individuellen Bedürfnisse ausgewählt wurde, kann man einiges tun, um die Druckqualität zu optimieren. Toner oder Tinte ist nicht unbedingt die Frage, vielmehr geht es darum, das Gerät zu pflegen.
Reinigung
Tintenstrahldrucker benötigen Pflege. Es empfiehlt sich, den Druckkopf nicht nur mit der automatischen, alle paar Wochen einsetzenden Reinigung sauber zu halten, sondern bei unsauberen Druckergebnissen manuell zu reinigen. Die genaue Funktion ist im Handbuch beschrieben, dass man auf jeden Fall lesen sollte, um eine lange Lebensdauer des Geräts und beste Druckergebnisse zu garantieren. Mit einer Reinigung des Druckkopfes ist es aber nicht getan – ein Drucker sammelt Staub an den unmöglichsten Stellen an. Das Gerät sollte also ab und an mit einem entsprechenden Tuch an allen zugänglichen Stellen gereinigt werden. Dann funktionieren Papiereinzug und alle anderen mechanischen Vorgänge wieder einwandfrei.
Druckkopfausrichtung
Zugegeben: Die Druckkopfausrichtung ist etwas, was man im Normalfall einmal im Jahr benötigt. Bei komplexen, hochwertigen Drucken sollte das jedoch öfter gemacht werden – denn nur ein gut eingestellter Druckkopf kann alle Farben optimal drucken. Das ist bei farbigen Präsentationen ebenso wichtig wie im Fotodruck, für Kunstdrucke ohnehin unumgänglich. Die Funktion “Druckkopfausrichtung” ist im Handbuch beschrieben und wird in der Regel manuell ausgeführt.
Equipment
Natürlich kann man auf Tinte und Papier von Billigherstellern zurückgreifen – sollte man aber nicht. Die besten Druckergebnisse erzielt man (bei fast allen Geräten) mit der originalen Tinte beziehungsweise dem originalen Toner sowie hochwertigem, möglichst feinem Papier. Die meisten Drucker bedrucken zwar auch das kostengünstige “Kopierpapier” (80g/qm, leicht verholzt), aber das Papier verliert derart viel Staub, dass man sich über kurz oder lang jedes Gerät ruiniert. Abgesehen davon ist die Papierfaser so rau, dass man kein optimales Druckergebnis erzielen kann.
30/12/2011